Mafia III TV-Spot & Inside Look zur offenen Spielwelt

Offene Spielwelt

Erst vor wenigen Tagen zeigte Publisher 2K einen ersten Teaser zum offiziellen TV-Spot für Mafia III. Nun wurde das vollständige, einminütige Werk veröffentlicht, das mit weiteren rasanten Szenen aufwartet. Außerdem lässt uns eine neue Episode der Inside-Look-Reihe hinter die Kulissen der Entwicklung blicken und veranschaulicht, worauf es bei der Entstehung der offenen Spielwelt ankam.

Mafia III TV-Spot

Mafia III Inside Look

Die Entwickler haben sich New Orleans angeschaut und überlegt, an was sich die Menschen bei dieser Stadt erinnern: Sehenswürdigkeiten, Interessantes, Kulturelles. Sie wollten all das in ihre Version einbauen, aber ohne die Einschränkungen durch den realen Stadtplan und nahmen sich daher die Freiheit, Dinge einzufügen, die Spiele spannender machen. Um das Jahr 1968 für New Bordeaux authentisch zu gestalten, ist nicht nur das wichtig, was 1968 selbst geschah, sondern auch vieles aus der Zeit zuvor. Wenn man etwa 1968 Radio hört, läuft dort Musik aus den 60ern, 50er und 40ern.

Das gilt im übertragenen Sinn auch für die Architektur. Man hat es mit Sachen zu tun, die schon davor ein Jahrhundert lang existiert haben. Mit diesem historischen Kontext, was in New Orleans passiert ist, und der Version von New Bordeaux, konnten die Entwickler etwas in die Geschichte jedes einzelnen Stadtteils einflechten, den der Spieler kennenlernt. New Orleans ist eine Stadt mit Geschichte, es gibt dort Sachen aus der vorigen Jahrhundertwende, aus den 20er und 30er Jahren. Diese sind überall verstreut und die Spieler bemerken sie vielleicht gar nicht.

Hangar 13 hat die Stadt so gegliedert, dass man immer wieder ganz neue, einzigartige Bezirke betritt, der Spielfluss einen aber zugleich immer wieder zu Orten zurück führt, die dem Spieler bereits vertraut sind. Sie wollten nicht nur ein New Bordeaux der 60er Jahre zeigen, sondern auch wie es sich für die Menschen anfühlte, die dort lebten. In Mafia III soll den Spielern eine offene Welt voller Leben geboten werden. Anstatt alles per Skript vorzuschreiben, setzten sie auf handgefertigte Szenen und setzten sie systematisch so ein, dass jeder Spieler etwas anderes sieht. Sogar, wenn der gleiche Spieler die Canal Street das erste, dritte oder siebzehnte Mal befährt. Mafia III spielt in einer großen, offenen Welt. Der Spieler reist kreuz und quer durch die Stadt, hin und her, weshalb man dafür sorgen wollte, dass sich ein Bereich jedes Mal, wenn man ihn sieht, lebendig, real und anders anfühlt.

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Lincoln Clay ist ein farbiger Vietnamveteran, tief in den Südstaaten der 1960er Jahre. Diese Kombination aus der Spielfigur und ihrer typischen Umgebung bestimmt alles, was der Spieler erlebt; von Verfolgungsjagden bis zum Spaziergang zum Supermarkt. Schon daran lässt sich erahnen, dass die Interaktion zwischen Spielfigur und Spielwelt völlig anders ablaufen wird als alles, was bislang in einem Spiel der Mafia-Reihe erschaffen wurde.

QUELLE