
Die Autos mit denen ihr in Mafia II unterwegs seid, fallen wieder unter die Kategorie “Oldtimer” – auch wenn ihr Aussehen mit geschlossenen Karosserien, klaren Linien und schnittigen Heckflossen bereits moderner anmutet als der sympathisch-klobige Look der 30er-Jahre-Maschinen aus Teil 1.
Keiner der Wagen aus dem Vorgänger wird ein Comeback feiern. Die ca. 50 Fahrzeuge sind allesamt komplett neu entworfen und modelliert worden. Sie orientieren sich zwar an den zeitgenössischen Originalen, tragen aber Fantasienamen. So gibt es zum Beispiel den Frigate, ein schnittiges Sportcabrio oder den Jefferson, eine bullige Limousine. Zum Fuhrpark gehören auch wieder größere Kaliber wie Busse, LKWs, Militärlaster, Pickups und natürlich Leichenwagen. Motorräder fehlen leider gänzlich.
Wieder mit dabei ist die aus dem Vorgänger bekannte Autoenzyklopädie, welche alle Wagen in einer Art Showroom zeigt und deren technische Daten auflistet.

Im Radio dudelt zeitmäßige Musik wie Revue-Musicals, Bebop und der gerade aufkommende Rock’n'Roll. Ausgefeilt-parodistische Radioprogramme wie in GTA wird es aber nicht geben. Die Namen der drei Radiosender: Empire City Radio, Delta Radio und Classic Radio.
Benötigt Vito einen fahrbaren Untersatz, kann er in zweierlei Arten vorgehen:
leises Aufknacken des Schlosses: Musste man in Mafia I noch nach und nach lernen wie man kompliziertere Schlösser knackt, darf man sich nun von Anfang an alle Autos wagen. Dafür soll sich diesmal ein Minispiel ziwschen euch und das Fahrzeuginnere schieben, mit dessen Hilfe ihr das Schloss knacken könnt. Dabei reicht es, im richtigen Moment eine Taste zu drücken und ein Kolben des Schlosses ist offen. Bei einem alltäglichen Auto reicht es drei Kolben zu knacken. Der Schwierigkeitsgrad steigt mit dem Wert der Karosse.- lautes Aufbrechen des Schlosses: Wenn’s schnell gehen muss, rammt Vito mit dem Ellbogen die Fensterscheibe ein, greift in das Auto und öffnet die Tür. Das schreckt jedoch die umstehenden Passanten auf und nahe Polizisten werden aufmerksam.
Ans Steuer dieses Supersportlers dürfen wir uns ausschließlich im DLC Joe's Adventures wagen.
Größere Fahrzeuge wie dieser Tanklaster fliegen ohrenbetäubend und bildgewaltig in die Luft.
Im Winter schlingern die Autos auf den rutschigen Straßen viel leichter als im Sommer.
Bei einer allzu rüpelhaften Fahrweise müssen auch Objekte am Straßenrand dran glauben.
Während der wilden Verfolgungsjadgen mit der Polizei muss der fahrbare Untersatz ganz schön leiden.
Auf Kugeln reagieren die Fahrzeuge allergisch und fliegen nach gut zwei Magazinen aus der Thompson in die Luft.
Ist der Motor erst mal stark beschädigt, muss der Spieler Hand anlegen und das Auto notdürftig flicken.
Das Schadensmodell stellt unzählige Details wie zersplitterte Windschutzscheiben und Lackabplatzer dar.
Dank PhysX-Unterstützung fliegen bei Explosionen jede Menge Trümmer durch die Luft.
Ist man für längere Zeit im gleichen Fahrzeug unterwegs, verschmutzt der Lack und die Scheiben werden staubig.
Auch Blutflecken bleiben an der Karosserie kleben. Zeit für einen Besuch der Waschanlage - mit dem Cabrio!
Brennt ein Auto, bleibt kurze Zeit später nur ein rostiger Haufen Schrott übrig; inklusive verkohlter Leichen. Wenn Vito erst mal im Auto sitzt, dürfte er schnell dreierlei Erfahrung machen:
- Die Vehikel steuern sich eingängig, erfordern keine komplexe Einarbeitung und unterscheiden sich moderat in ihren Fahreigenschaften. Schleppendes Herumtuckern in Museumsstücken müsst ihr nicht befürchten. Viele Autos hatten schon 1940 gehörig Zug und zackige Höchstgeschwindigkeiten. Im Vergleich zum Vorgänger verhalten sich die Autos einen Tick realistischer, schleudern und driften leichter und rumpeln mit einzeln gefederten Rädern übers Kopfsteinplaster. Wahlweise auch mit einem Lenkrad. Obendrein gibt’s funktionierendes Licht, Blinker und Scheibenwischer.
Erfahrung Nummer 2:
- Wenn Vito nicht aufpasst, geht sein fahrbarer Untersatz filmreif in Fetzen. Mafia II mischt für die Darstellung von Wagenschäden Echtzeit-Effekte wie Kratzer, Löcher, splitternde Windschutzscheiben oder sich lösende Teile mit vorberechneten Verformungen, die die Karosserie eindrucksvoll zerknautschen. Nach einer Karambolage wirft so der Kotflügel Wellen, die Stoßstange schleift am Boden und die Motorhaube scheppert im Fahrtwind. Bei Feuergefechten durchsieben Kugeln das Blech, und wer genau zielt, kann Autos mit einem einzigen Schuss in den Tank hochjagen. In der Hitze des Brandes zerplatzen die Reifen und der Lack schwärzt aus, bis ein verkokeltes Wrack zurückbleibt.
Erfahrung Nummer 3:
- Wer nicht auf seine Fahrweise achtet, bekommt es schnell mit den uniformierten Gesetzeshütern zu tun. Zwar reagiert die Plozei nicht mehr so penibel wie im Vorgänger auf kleine Verstöße, wer jedoch mit seinem Fahrzeug unschuldige Passanten verletzt oder grob gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, wird zu einem Bußgeld verdonnert oder muss mit einer Haftstrafe rechnen. Bei der Flucht vor den Gesetzeshütern sollte man Unfälle möglichst vermeiden. Sämtliche Crashs gehen zu Lasten eures Gesundheitsbalkens und können für Vito auch tödlich enden.
Damit es mit eurem Schmuckstück nicht so weit kommt, solltet ihr rechtzeitig in die Werkstatt fahren. Dort wird der Wagen nicht nur repariert, gewaschen (wenn man abseits der Straße fährt, legt sich eine Schmutzschicht auf den Lack) oder umgespritzt (die Polizei erkennt gestohlene Fahrzeuge am Aussehen), sondern auf Wunsch auch aufgerüstet. In Mafia II ist nämlich ein Tuning-System enthalten, das des Spielers Lieblingsflitzer optisch und leistungssteigernd aufmöbelt. Egal ob neue Reifen, Felgen, eine andere Lackierung oder gar Leistungsupgrades wie neue Motoren; alles ist möglich. Allerdings sind diese Aufrüstungsmöglichkeiten recht teuer, weshalb man sie sich nur für seine Lieblingsautos leisten sollte.
Eure Autos parkt ihr anschließend in eurer Garage. Optisch passt nur ein Fahrzeug hinein, der Spielbarkeit halber kann man jedoch bis zu zehn fahrbare Untersätze darin aufbewahren.

Fahrzeug-Übersicht
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