Mafia III – Fahrzeuge

Mafia 3 - Fahrzeuge

Rückblick: In Mafia I steuerte der Spieler antik anmutende, behäbige Oldtimer. In Mafia II setzte man sich ans Steuer bereits bedeutend schnellerer und agilerer Karossen. Für Mafia III legen die Entwickler noch mal eine ordentliche Schippe Geschwindigkeit und Sportlichkeit drauf. Neben sportlichen Flitzern und hochgezüchteten Muscle Cars erwarten den Spieler erstmals auch Boote.

Technisch bildet bekanntlich die für die neue Konsolengeneration technisch überholte und stark aufgebohrte Version der Illusion Engine das Grundgerüst für Teil 3. Wer dabei nur an die Grafik denkt, liegt falsch. Die Engine beinhaltet auch Fahrphysik und Schadensmodell. Zwei Elemente, die in Mafia II durchweg viel Lob einheimsten. Kein Wunder also, dass Hangar 13 auf diesem mehr als soliden Fundament aufbaut. Um dem neuen Setting und der neuen Zeit – den späten 1960er Jahren – gerecht zu werden, sollen sich die Fahrzeuge noch spritziger und dynamischer durch die Straßen von New Orleans bewegen.

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Dazu gesellen auch gänzlich neue Features. Zum einen wäre das Rammsystem zu nennen, das es den Spielern bei den knallharten Drive-by-Shootings ermöglicht, andere Autos mit einem gezielten Manöver effektvoll auszuschalten. Verfolgungsjagden mit den protzigen, PS-starken Muscle Cars sollen sich dadurch anfühlen wie im Hollywood-Klassiker Bullitt mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Hinzu kommt ein Zielhilfe-System, das den Spieler bei gleichzeitigem Fahren und Schießen unterstützt. So soll es einfacher werden, gezielte Treffer auf Reifen oder Tankdeckel abzugeben, was in den meisten Fällen in farbenprächtigen Explosionen endet. Um die optischen Highlights nicht in der Hektik des Geschehens zu verpassen, wird stets ein Rückspiegel am oberen Rand des Bildschirms eingeblendet sein, der in den entscheidenden Momenten zu einer Art Action-Cam mutiert.

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Das Repertoire umfasst neben Limousinen, Sportwägen und den bereits erwähnten Muscle Cars auch Offroad-Fahrzeuge, die vermutlich vor allem in den Sümpfen rund um New Orleans von Vorteil sein werden. Ebenfalls wieder mit an Bord ist das aus dem Vorgänger bekannte Tuning-System. Ferner lassen sich durch das erfolgreiche Absolvieren diverser Rennen kosmetische Belohnungen freischalten und bei Burke, dem Besitzer des Schrottplatzes von New Orleans, erhält man leistungssteigernde Upgrades für die eigenen Fahrzeuge.

Und dann wären da noch Boote. Erstmals in der Geschichte der Mafia-Reihe dürfen wir uns nämlich auch auf dem Wasser fortbewegen. Die Spielwelt ist von Flüssen, Kanälen und sogar – im Rahmen kreativer Freiheiten entstehenden – unterirdischen Tunneln durchzogen, die dazu einladen die Südstaatenmetropole auch aus anderer Perspektive zu erkunden. Ebenso gut könnten wir uns hitzige Verfolgungsjagden auf dem kühlen Nass vorstellen. Genauere Pläne zu den Booten sind bislang noch nicht bekannt.

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