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Mafia III – Story

Mafia 3 - Story

Einer der wichtigsten Faktoren und sicherlich auch ein Erfolgsgarant für die Mafia-Reihe war schon immer die Handlung. Kaum ein anderes Open-World-Franchise verstand es bislang so gut, packende und wendungsreiche Geschichten zu erzählen. Auch Mafia III will auf diesem Gebiet erneut punkten und erzählt die Geschichte des Lincoln Clay [1], einem Schwarzen im Amerika der späten 60er Jahre, der sich auf einen Rachefeldzug gegen die italienische Mafia in New Orleans macht.

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Lincoln Clay ist im Waisenhaus aufgewachsen, wurde streng katholisch erzogen und hat sein Leben lang nach einer Familie gesucht. Als Heranwachsender ohne Perspektive schloss er sich einer lokalen Gang an, dann einer Kirchengemeinde und schließlich der US-Armee. Dort schickte man ihn nach Vietnam, wo er die Grausamkeiten des Krieges aus nächster Nähe miterlebte und zum Glück auch überlebte. 1968 kehrt Lincoln aus Vietnam zurück in seine Heimat New Orleans, wo er im Handumdrehen in die Fänge des organisierten Verbrechens, dem Black Mob, gerät. Mit der Zeit wird deren Pate für ihn zum Ersatzvater und die Mitmafiosi werden zu Brüdern.

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Dies ist zudem der Beginn des eigentlichen Spiels, welches fortan von seinem rasanten Aufstieg und dem plötzlichen Fall erzählt. So ist es niemand Geringeres als die italienische Mafia, die in Louisiana einrückt und den Black Mob kurzerhand fast vollständig zerschlägt. Lincoln bezahlt dabei fast mit seinem Leben. Kurze Zeit später versammelt er den Rest seiner Mitstreiter um sich und schwört Rache an den Italienern und deren Paten Sal Marcano. Dabei erhält er vor allem Hilfe vom Schnauzbarträger Burke, der ebenfalls afro-amerikanischen Cassandra und einem alten Bekannten aus Mafia II: Vito Scaletta.

Vito Scaletta

Warum es den sichtlich gealterten Helden des zweiten Teils nach New Orleans verschlug und welche Rolle er in der Geschichte von Mafia III spielt, bleibt vorerst ein Geheimnis. Ebenso wird im Laufe der Geschichte das rätselhafte Schicksal von Joe Barbaro [2] aufgeklärt werden. Wie viele Jahre die Geschichte dabei überspannen wird, wollten die Entwickler bei Hangar 13 [3] noch nicht verraten.

Ein Randthema der Handlung, jedoch nicht unter den Tisch zu kehren, ist die zu dieser Zeit vorherrschende Rassentrennung in Amerika. Auf der Straße begegnet Lincoln beispielsweise einem schwarzen Pärchen, das beim Abendspaziergang von Polizisten schikaniert wird. Einer der Gesetzhüter fordert Lincoln auf, weiterzugehen und sich nicht einzumischen. Ob man eingreift oder nicht, entscheidet der Spieler. Egal wofür man sich entscheidet, solche Momente haben – wenn auch nicht allzu große – Auswirkungen auf den Verlauf der Geschichte. Lincoln selbst wird ebenfalls Opfer von polizeilicher Willkür und Rassismus.

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